PRESSE


19. Juni 2010 Hamburg, Laeisz-Halle
und
20. Juni 2010 Harburg, Friedrich-Ebert-Halle


  
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HAN, 21.06.2010


Rotary-Orchester begeistert mit klassisch-romantischem
Programm


Von Jan-Barra Hentschel

Heimfeld. Geprobt haben sie eine Woche lang in Emmelndorf - die Mitglieder des Rotary-Orchesters Deutschland. Das 1995
gegründete Ensemble gibt rund vier Konzerte im Jahr, diesmal hatte der Rotary Club Hamburg-Harburg das Orchester für zwei
Benefizkonzerte in den Norden eingeladen. Nach ihrem Auftritt am Sonnabend in der Hamburger Laeiszhalle waren die Musiker
gestern Vormittag zu Gast in der sehr gut besuchten Heimfelder Friedrich-Ebert-Halle.

Der Dirigent Rasmus Baumann hatte das Rotary-Orchester bei intensiver Probenarbeit glänzend auf die beiden Konzerte
vorbereitet - in Heimfeld präsentierte sich ein hoch konzentriert agierendes, in allen Orchestergruppen gleichwertig besetztes
Ensemble. Die wenigen Intonations-Unreinheiten verziehen die begeisterten Zuhörer gern.

Die Matinee begann spritzig mit der kurzen, energischen Ouvertüre zur Ballettmusik "Die Geschöpfe des Prometheus" von Ludwig van Beethoven. Als Gast brillierte Joachim Pfannschmidt, stellvertretender Solohornist beim Hessischen Staatsorchester Kassel, im 1. Hornkonzert von Richard Strauss. Mit virtuoser Leichtigkeit meisterte er alle Tücken dieses klassizistischen, melodienseligen Werks des jungen Strauss, das dieser als 22-Jähriger für seinen Vater komponiert hatte. Der stürmische Schlussbeifall des Publikums war der Lohn für diese famose Leistung.

Mit grenzenloser Ruhe lotste Baumann die Musiker durch die"himmlischen Längen" der "Großen" C-Dur-Sinfonie von Franz Schubert. Besonders die exzellenten Holzbläser wuchsen gestern Vormittag über sich hinaus und faszinierten mit geschmeidiger Tongebung.

Die Harburger waren dankbar für dieses Konzert. Der Erlös der Matinee geht übrigens an den Hospizverein Hamburger Süden.

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harburg-aktuell.de, 20.06.2010


Rotarische Musiker brillierten in der Friedrich-Ebert-Halle


Heimfeld - Musikwissenschaftler und Ehrenpräsident der der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Hermann Rauhe, fasste die Leistung des Rotary-Orchesters Deutschland in zwei Worte: "Absolut professionell." Es war Spitzenklasse der klassischen Musik, die die Zuschauer am Sonntag in der Friedrich-Ebert-Halle zu hören bekamen. Hornist Joachim Pfannschmidt brillierte als Solist beim 1. Hornkonzert Es-Dur opp. 11 von Richard Strauss. Pfannschmidt, ist Profi und gehört zur Elite auf seinem Instrument. Die Masse des Orchesters um Dirigent Rasmus Baumann sind "Hobby-Musiker", die verschiedenen Rotary-Clubs angehören. Sie spielen unentgeltlich und treten in ganz Deutschland und im benachbarten Ausland auf. Die Einnahmen des Konzerts in Harburg, das vor fast ausverkauftem Haus stattfand, geht an den Hospizverein Hamburger Süden e.V.